Véronique Jacquier ist eine französische Journalistin, politische Kommentatorin und Autorin, die vor allem durch ihre Arbeit für CNews bekannt ist. Ihre Laufbahn führte sie zuvor durch mehrere große französische Radio- und Fernsehsender, darunter RMC, BFM TV und Sud Radio. Neben klassischer Politikberichterstattung beschäftigt sie sich zunehmend mit gesellschaftlichen, philosophischen und religiösen Fragen. Besonders sichtbar ist sie in der CNews-Sendung En quête d’esprit. 2019 veröffentlichte Jacquier zudem ein Buch über den ehemaligen französischen Premierminister und Präsidentschaftskandidaten François Fillon. Ihre Karriere verbindet damit politische Analyse, Radio, Fernsehen, Printjournalismus und Buchpublizistik.
Véronique Jacquier im Überblick
| Merkmal | Information |
|---|---|
| Name | Véronique Jacquier |
| Beruf | Journalistin, politische Kommentatorin, Autorin |
| Aktuelles wichtiges Medium | CNews |
| Weitere redaktionelle Tätigkeit | France Catholique |
| Frühere Medien | RMC, BFM TV, Sud Radio |
| Bekannte Sendung | En quête d’esprit |
| Fachgebiete | französische Politik, Gesellschaft, Religion und Spiritualität |
| Buch | François Fillon, l’homme qui ne voulait pas être président |
| Buchveröffentlichung | 2019 |
| Sprache / Medienmarkt | Frankreich, Französisch |
Ihre aktuelle Tätigkeit lässt sich besonders gut über CNews, Europe 1 und France Catholique nachvollziehen. Europe 1 bezeichnete sie 2026 ausdrücklich als politische Journalistin bei CNews; bereits 2025 wurde sie dort als Journalistin von CNews und France Catholique vorgestellt.
Vom Radio zur politischen Kommentatorin
Ein wesentlicher Teil von Véronique Jacquiers beruflicher Laufbahn spielte sich im Radio ab. Autorenprofile aus der Zeit ihrer Tätigkeit bei Sud Radio nennen sie als frühere Editorialistin bei RMC und BFM TV und anschließend als politische Journalistin bei Sud Radio.
Bei Sud Radio war sie keineswegs nur gelegentlich zu hören. Archivierte Sendungsseiten zeigen, dass sie politische Gesprächs- und Debattenformate moderierte. Im April 2018 führte sie beispielsweise Interviews im Grand Journal de 18h. Später war sie regelmäßig im Format Info Vérité zu hören, in dem politische und gesellschaftliche Themen mit mehreren Gästen diskutiert wurden.
Die Archive aus dem Herbst 2018 dokumentieren besonders gut die thematische Bandbreite: Jacquier moderierte Debatten über die Gelbwestenbewegung, Regierungspolitik, Energie- und Verkehrspolitik sowie gesellschaftliche Konflikte.
Diese Radiophase ist wichtig für das Verständnis ihres späteren Fernsehprofils. Ihr öffentlicher Stil basiert weniger auf der Rolle einer klassischen Nachrichtensprecherin als auf politischer Analyse, Interview und Meinungsdebatte.
Véronique Jacquier bei CNews
Heute ist der Name Véronique Jacquier vor allem mit CNews verbunden. Europe 1 bezeichnete sie Anfang 2026 als „journaliste du service politique de CNews“, also als Journalistin der politischen Redaktion des Senders.
Ihre Auftritte behandeln ein breites Spektrum der französischen Innenpolitik. In den Jahren 2025 und 2026 äußerte sie sich bei CNews und Europe 1 unter anderem zu Emmanuel Macron, zur politischen Linken, zu Sicherheitsfragen, gesellschaftlichen Konflikten und zur Energiepolitik.
Dabei tritt sie häufig nicht nur als Informationsvermittlerin, sondern als Kommentatorin mit klar erkennbarer eigener Bewertung auf. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu streng nachrichtlichen Formaten: Bei politischen Diskussionssendungen gehört die argumentierende Einordnung ausdrücklich zum Format.
Ihre Positionen können entsprechend kontrovers ausfallen. CNews veröffentlichte beispielsweise 2026 Aussagen Jacquiers über linke Universitätsmilieus und über den Umgang der politischen Linken mit antifaschistischen Gruppen. Solche Beiträge zeigen, warum sie besonders als politische Debattenstimme wahrgenommen wird.
„En quête d’esprit“: Politik trifft Religion und Philosophie
Ein zweiter Schwerpunkt unterscheidet Véronique Jacquier von vielen französischen Politikjournalisten: ihre regelmäßige Beschäftigung mit Religion, katholischem Leben, Spiritualität und Philosophie.
Sie gehört zum Umfeld von En quête d’esprit, einer auf CNews ausgestrahlten Sendung, in der aktuelle und grundsätzliche Fragen aus spiritueller und philosophischer Perspektive behandelt werden. Die Sendung ist außerdem bei Europe 1 präsent. Europe 1 führte Jacquier 2026 als Verantwortliche beziehungsweise Moderatorin einzelner Ausgaben und vermerkt, dass sie Aymeric Pourbaix bei bestimmten Sendungen vertritt.
Ihre Rolle geht über kurze Kommentare hinaus. Im Juni 2025 moderierte Jacquier beispielsweise eine Ausgabe zum Thema Jungfrau Maria und empfing mehrere Gäste aus dem katholischen Umfeld. Im selben Zeitraum präsentierte sie Sendungen über das Konklave und den neuen Papst Leo XIV.
Auch 2026 war sie weiterhin in diesem Themenbereich tätig. France Catholique dokumentierte unter anderem eine von ihr moderierte Ausgabe über Franz von Assisi.
Arbeit für France Catholique
Jacquiers Verbindung zum katholischen Journalismus beschränkt sich nicht auf das Fernsehen. Sie gehört auch zur Redaktion von France Catholique, einer traditionsreichen französischen katholischen Publikation.
Das Impressum einer Ausgabe von 2025 führt Véronique Jacquier ausdrücklich als Mitglied der Redaktion. Auch 2026 veröffentlichte sie eigene Beiträge auf der Website des Magazins, darunter Texte zu religiöser Geschichte und katholischer Frömmigkeit.
Damit besitzt ihre journalistische Arbeit zwei deutlich erkennbare Säulen: politische Kommentierung in reichweitenstarken Nachrichtenmedien und religiös-kultureller Journalismus.
Ihr Buch über François Fillon
Ein wichtiger Bestandteil von Véronique Jacquiers Werk ist ihr Buch „François Fillon, l’homme qui ne voulait pas être président“.
Das Buch erschien am 16. Januar 2019 bei L’Artilleur. Bibliografische Angaben von Buchhändlern führen die ISBN 978-2-8100-0879-7 und 256 Seiten.
Inhaltlich untersucht Jacquier den politischen Aufstieg und vor allem das Scheitern François Fillons bei der französischen Präsidentschaftswahl 2017. Dabei richtet sie den Blick nicht ausschließlich auf Wahlkampfstrategie und politische Programme, sondern auch auf Fillons Persönlichkeit und die Dynamik innerhalb seines Umfelds.
Jacquier hatte Fillon über mehrere Jahre politisch beobachtet. Die Buchbeschreibung verweist auf Informationen und Aussagen aus seinem Umfeld sowie auf die Ereignisse rund um die Präsidentschaftskampagne. Sud Radio empfing Jacquier bereits am 15. Januar 2019 anlässlich der Veröffentlichung zu einem ausführlichen Gespräch über das Buch.
Stationen ihrer dokumentierten Medienkarriere
| Zeitraum | Station oder Tätigkeit |
|---|---|
| Vor Sud Radio | Editorialistische Tätigkeit bei RMC und BFM TV |
| 2018–2019 | Moderation und politische Berichterstattung bei Sud Radio |
| 2019 | Veröffentlichung ihres François-Fillon-Buches |
| Ab spätestens 2020 | Politische Editorialistin bei CNews dokumentiert |
| 2020er-Jahre | Beteiligung an En quête d’esprit |
| 2025–2026 | Politische Journalistin bei CNews sowie journalistische Tätigkeit für France Catholique |
Die Übergänge lassen sich nicht für jede Station auf einen exakten Tag datieren, doch die jeweiligen Medienarchive bestätigen diese Abfolge. Ein Autorenprofil bezeichnete sie während ihrer Sud-Radio-Zeit als ehemalige Editorialistin von RMC und BFM TV; 2020 wurde sie bereits als politische Editorialistin bei CNews geführt.
Was prägt Véronique Jacquiers journalistisches Profil?
Jacquiers Karriere ist vor allem durch die Verbindung verschiedener journalistischer Formen geprägt. Sie verfügt über langjährige Radioerfahrung, arbeitet im politischen Fernsehen, schreibt für Print- und Onlinepublikationen und hat ein politisches Sachbuch veröffentlicht.
Auffällig ist außerdem die Kombination von Tagespolitik und religiösen beziehungsweise philosophischen Themen. Während ihre Auftritte in politischen CNews-Formaten häufig unmittelbar auf aktuelle französische Debatten reagieren, verfolgt En quête d’esprit einen stärker weltanschaulichen Ansatz. Europe 1 beschreibt das Format ausdrücklich als Auseinandersetzung mit kultureller und philosophischer Aktualität.
Diese Kombination erklärt, weshalb eine reine Bezeichnung als Fernsehjournalistin zu kurz greifen würde. Véronique Jacquier arbeitet zugleich als Politikjournalistin, Kommentatorin, Moderatorin, Autorin und Journalistin mit Schwerpunkt auf christlich-religiösen Themen.
FAQs zu Véronique Jacquier
Wer ist Véronique Jacquier?
Véronique Jacquier ist eine französische Journalistin und Autorin. Sie arbeitet insbesondere als politische Journalistin bei CNews und ist außerdem mit France Catholique sowie der Sendung En quête d’esprit verbunden.
Für welche Sender hat Véronique Jacquier gearbeitet?
Zu ihren dokumentierten Stationen gehören RMC, BFM TV, Sud Radio und CNews. Bei Sud Radio moderierte sie unter anderem politische Debattenformate.
Ist Véronique Jacquier noch bei CNews?
Ja. Veröffentlichungen von Europe 1 und CNews aus dem Jahr 2026 bezeichnen sie weiterhin als politische Journalistin bei CNews.
Welche Sendung macht Véronique Jacquier bei CNews?
Sie ist eng mit En quête d’esprit verbunden. Das Format behandelt Religion, Spiritualität, Philosophie und gesellschaftliche Fragen und wird auf CNews sowie über Europe 1 verbreitet.
Hat Véronique Jacquier ein Buch geschrieben?
Ja. 2019 erschien François Fillon, l’homme qui ne voulait pas être président, eine politische Untersuchung über François Fillon und seine gescheiterte Präsidentschaftskandidatur 2017.
Arbeitet Véronique Jacquier für France Catholique?
Ja. Sie wird im Impressum des Magazins als Redaktionsmitglied aufgeführt und hat dort auch eigene Beiträge veröffentlicht.
Fazit
Véronique Jacquier hat sich eine vielseitige Laufbahn im französischen Journalismus aufgebaut. Nach Stationen bei RMC, BFM TV und Sud Radio gehört sie heute zum politischen Umfeld von CNews. Gleichzeitig arbeitet sie zu religiösen und philosophischen Themen für En quête d’esprit und France Catholique. Ihr Buch über François Fillon ergänzt ihre Radio-, Fernseh- und Pressetätigkeit um eine ausführliche politische Recherche. Wer nach Véronique Jacquier sucht, stößt deshalb nicht nur auf eine CNews-Kommentatorin, sondern auf eine Journalistin, deren Arbeit Politik, gesellschaftliche Debatten und katholisch geprägte Themen miteinander verbindet.
siehe auch : Thierry Breton Vie Privée: Ehefrau, Familie und Privatleben

